Las Peñas

Es ist schon 2, 3 wochen her, da ging ich mit diego und felipe nach las peñas. ein kleines dörfchen am ende der welt. Für alle die noch am standort escholzmatt zweifeln; es ist nicht abgelegen!
wir starteten morgens um 3 uhr in arica. wir fuhren zuerst mit einem bus etwa eine stunde ins landesinnere, danach wechselt es von einer gut ausgebauten asphaltstrasse in eine weniger gut ausgebaute schotterpiste. welche natürlich nur einspurig befahren werden kann. und wie es der zufall wollte, mussten wir warten. etwa eine stunde. aber es war ja morgen früh und der schlaf noch nicht aus den augen getrieben, und so machte ich es mir so bequem wie möglich (für die beine hatte es jedoch erstaunlich wenig platz) und schlief ein. erwachte jedoch schon bald wieder ab den enormen schnarchgeräuschen des passagiers hinter mir. zum glück erlöste michaber schon bald der chauffeur. es ging weiter. und irgendwo in "the mittle of nowhere", mitten in der wüste, hörte die strasse plötzlich auf. ab jetzt ging es zu fuss weiter. es war mittlerweile morgendämmerung und vor mir breitete sich eine faszinierende landschaft aus. es kam mir ein bisschen vor wie "winnetou und old shatterhand".
CanyonCanyon
FlussCanyon
es hatte einfach zu viele leute. las peñas ist nämlich ein wallfahrtsort. guten mutes gingen wir weiter, aber als dann die sonne hervorkam, sank schnell meine motivation. die felsen entwickelten sich relativ schnell zu einem backofen und ich hatte schon angst, ich könnte mir eine weitere "leichte rötung" ins gesicht holen, Hütte
denn wie immer hatte ich die sonnencreme vergessen. aber keine angst, (gruess ad mama ;-) ) es ging alles gut und ich kam noch mal ungeschoren davon. am wegrand gibt es immer wieder so kleine hüttchen, bei denen man getränke und früchte kaufen kann. mir taten vor allem die verkäufer mit ihren familien leid, die dort ein ganzes wochenende ausharren mussten.
 
 
 
 
 
 
 
 
etwa nach der hälfte des weges gibt es ein kleines dörfchen (3 häuser :) ) , wo man frisches brot aus dem steinofen kaufen kann. mhh, fein!!
Christusschlussendlich kamen wir in las peñas an. dort war gerade noch ein fest und deshalb randvoll von leuten. es wurde viel getanzt, ähnlich wie die tänze in socoroma, nur schöner.
 
 
 
auf dem rïckweg sah ich dann noch, wie alles material dort hin kommt. mit pferden. Pferde
sehr mühsam, was man dann auch an den preisen spürt. die landschaft sieht ja schon sehr schön aus, aber ich bin auf jeden fall froh, dass in escholzmatte jede halbe stunde ein zug fährt. und dass es eine strasse hat ;-)

3 Kommentare zu “Las Peñas”

  1. Seppi schreibt:

    Lieber Simon
    Deine Berichte aus Chile sind sprachlich und inhaltlich hervorragend und äusserst interessant. Du könntest sicher schon bald ein Buch schreiben über das in dieser kurzen Zeit erlebte. Ich würde dir empfehlen, ein Tagbuch zu schreiben und dies später mit den fantastischen Fotos zu ergänzen. Wie steht es mit deinen schulischen Fortschritten (Spanisch, Mathe usw.)? Sarah hat Ferien, gibt es dies bei dir auch?. Ich wünsche dir alles Gute und freue mich auf weitere interessante und abwechlungsreiche Berichte von “ennet dem grossen Teich”. Herzliche Grüsse aus der “alten Welt” Grosspapa

  2. Administrator schreibt:

    Lieber Simon
    Zum zweitletzten Bild: Hast du da bei der Belichtung nachgeholfen oder hat das die Kamera selber so hingekriegt? Da müsste man fast Werbung für die Fuji Finepix E550-Kamera machen ;-)

  3. Jimmy schreibt:

    @seppi: danke für dein kompliment. die sprachlichen fortschritte sind schon bemerkbar, du schulischen rückschritte auch ;-)
    ferien gibts ende november. endlich!!!!!!!!

    @papa: jäh, da hanech gloub es glöcklechs händli met de beliechtig gha. ech ha scho chli usprobiert. ;-) aber wärbig chamer glich mache, ech be sehr zfrede met de kamera.

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