Weihnachten in NZ
Ein Beitrag zum Themengebiet Neuseeland, geschrieben am 29. December 2005 von Sarah
Hey guys. Schlussendlich habe ich es doch noch ganz gut geschafft, etwas Weihnachtsstimmung aufzubringen. Aber mir wurde fast schlecht von all dem Weihnachtsgeschenke kaufen und immer diese dummen neuseelaendischen Weihnachtslieder hoeren. (besonders hasse ich Rudolf das Rentier
)
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Es wird bald langweilig, wenn nur wir aus der Schweiz schreiben. Ich berichte jetzt trotzdem, und vielleicht erhalten wir dann ja auch noch einige Eindrücke von Weihnachten in Chile und Neuseeland.
Gestern war einer der schönsten Tage des Jahres, und ich habe mich auch diesmal darauf gefreut, obwohl ihr zwei nicht da wart. Ich freute mich eben auf mein Schwesterherz mit ihrer kleinen Familie, auf mein “motherlein” und auf die “Ämmebröggler”. So waren wir denn drei Generationen friedlich versammelt und erlebten einen schönen Heiligabend.
So, jetzt bin ich wieder zu Hause (endlich!). Ist momentan ziemlich viel los hier so vor Weihnachten. Gestern haben 13 Leute hier uebernachtet, da musste man bald anstehen, um ins Badezimmer zu koennen. 
liess dieses Jahr lang auf sich warten und kam dann nicht mal persönlich vorbei, hat uns aber mit viel Nüsslis, Mandarinen, Schokolade, Lebkuchen und frischer Züpfe beschenkt. Alle waren versammelt: Frieda, Sepp, Agnes, Linus, David und wir zwei Alten - und doch brauchte es dieses Jahr zwei Stühle weniger, wie Sepp gleich zu Beginn bedauernd feststellte.
Mit den Kindern steigt die Lust, Feste und Bräuche mit allem Drum und Dran zu zelebrieren, und so fragte mich Fränzi, ob wir nicht zusammen in Escholzmatt mal guetzlen könnten. Grossmami fand das gar nicht toll: nein, Fynn hat ja nichts davon, und zudem ist das sooo gefährlich mit dem heissen Backofen und überhaupt bei dir, du bist ja gar nicht mehr für Kleinkinder eingerichtet, denk nur an die Kakteen, den heissen Specksteinofen, das ungeschützte Treppenhaus… nein, ich komme nicht mit. Warum eigentlich nicht, fragte dann einmal Philipp ganz simpel nach, als sie ihm ihr Leid klagte. Ja, warum eigentlich nicht, überlegte sich da Grossmami in aller Ruhe, und war schon umgestimmt. 