Noch mehr Guetzlis

Mit den Kindern steigt die Lust, Feste und Bräuche mit allem Drum und Dran zu zelebrieren, und so fragte mich Fränzi, ob wir nicht zusammen in Escholzmatt mal guetzlen könnten. Grossmami fand das gar nicht toll: nein, Fynn hat ja nichts davon, und zudem ist das sooo gefährlich mit dem heissen Backofen und überhaupt bei dir, du bist ja gar nicht mehr für Kleinkinder eingerichtet, denk nur an die Kakteen, den heissen Specksteinofen, das ungeschützte Treppenhaus… nein, ich komme nicht mit. Warum eigentlich nicht, fragte dann einmal Philipp ganz simpel nach, als sie ihm ihr Leid klagte. Ja, warum eigentlich nicht, überlegte sich da Grossmami in aller Ruhe, und war schon umgestimmt. Und wir Töchter staunten einmal mehr über die sagenhafte Wirkung, die ganz wenige Worte eines Schwiegersohns haben. Und siehe da, Grossmami hat heute Nachmittag mindestens dreimal beteuert, wie schön und gemütlich dieses gemeinsame Guetzle doch gewesen sei. Ja, das war es wirklich. Dieses Jahr hat sich Fynns Mithilfe aufs lustvolle Probieren und Geniessen der Guetzlis beschränkt. Nächstes Jahr kannst du dann schon beim Ausstechen helfen, mein lieber, herziger Gottebueb. War schön mit dir, besonders deine liebevollen, nassen Küsse bleiben mir in schönster Erinnerung!!!
 

3 Kommentare zu “Noch mehr Guetzlis”

  1. jimmy schreibt:

    so könn ech doch s grossmami :D

  2. Seppi schreibt:

    Do chonnt mer jo grad Honger öber. Hets aecht a de Wiehnacht no paar chlini reste? Liebi Grüess Seppi

  3. Conny schreibt:

    @Seppi: Natürlech!!! Han euch ned vergässe. Mier ässid de am 24. am Nomitag vo aune Sorte, und s hed de secher no gnueg, auso, met Hunger cho!!! Bes baud, mer freued üs…

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