Carretera Austral

Mehr fotos zur reise gibts jetzt im Fotoalbum ( link ) (el album tambien se puede leer en español :) )

Ueil hat noch etwas erstaunliches augerechnet. die strecke die ich auf dieser reise in bus oder auto zurückgelgt habe sind etwa 4000 km. um sich das etwas besser vorstellen zu können; das entspricht ungefähr der distanz vom nordkap bis zur nordafrikanischen küste.
Ueli, der etwas länger unterwegs war kommt mit seinen benzinkilometern vom nordkap bis zum äquator.
dazu kommen noch unzählige kilometer im flugzeug.

von coyhaique aus machten wir mit uelis gastfamilie einen dreitägigen ausflug weiter in den süden. wir fuhren früh am morgen los. unterwegs sahen wir viele sehr schöne flüsse und berge. am mittag kamen wir dann in puerto tranquilo an, ein kleines verschlafenes nest. von dort aus machten wir auf dem see general carrera einen bootsausflug zu marmorhöhlen, die am seeufer zu finden sind. das ganze sieht wirklich sehr hübsch aus, vor allem mit der farbe des seewassers. diese höhlen gehen zum teil einige meter ins den fels hinein. bei einigen kann man so weit mit dem böötchen hineinfahren, bis man nichts mehr davon sieht.

bosque muerto mäandrierender fluss
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
gletscher lago general carrera
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Marmorhöhlen

auf der rückfahrt wurden die wellen grösser, es begann recht zu schaukeln und wir wurden ziemlich nass gespritzt. danach fuhren wir ein kleines strässchen richtung küste entlang, weil dort ein aussichtspunkt auf einen gletscher zu finden ist. unterwegs hielten wir immer wieder an, um zu fischen. uelis gastvater ist nämlich ein passionierter fischer. leider hat er nie viel glück. ich hatte da schon mehr, holte ich doch zwei fische heraus. leider war das wetter nicht mehr ganz so schön. wir sahen deshalb nur einen teil des gletschers, und die berge im hintergrund mussten wir uns vorstellen. war aber trotzdem schön. auf der rückfahrt schauten wir für einen geeigneten platz, um unser zelt aufzustellen. ich war ziemlich müde, darum mischte ich mich gar nicht ein. vielleicht hätte ich es aber besser tun sollen. so fuhren wir an einigen sehr bequem aussehenden plätzen vorbei, entweder weil sie zu viele kuhfladen in der umgebung hatten, weil sie nicht vorplaniert waren, oder weil uelis eltern einfach noch auf etwas besseres warteten. als so ein wirklich beihnahe perfektes plätzchen verschmäht wurde, war es schon am dämmern. wir fuhren weiter. als es schon beinahe dunkel war (ich war schon gespannt, was wohl passieren würde, wenn es vollständig dunkel ist), sah uelis gastmutter plötzlich den idealen platz. so stellten wir unser zelt auf einem schotterparkplatz direkt neben der strasse auf. die kriterien für diese entscheidung verstehe ich heute noch nicht. aber ich wurde dann schnell aktiver, als es ans zelt aufbauen ging, denn es war klar, dass es in 10 minuten kein licht mehr haben würde. mit einer taschenlampe wurde gekocht und gegessen. gut ausgerüstet wie wir waren, hatten wir genau eine dabei. und der gingen schon bald die batterien aus. zum glück hatte ich reservebatterien, sonst wäre ich wohl hungrig ins bett. wir schliefen in dieser nacht relativ hart und ungemütlich. am nächsten tag fuhren wir weiter richtung süden, jedoch in ziemlich langsamem tempo. so kamen wir nicht sehr weit und beschlossen wieder umzukehren. wir lernten aus den fehlern und campierten jetzt auf einem platz, den wir am vortag verschmäht hatten. es war viel besser. am dritten tag fuhren wir mit einigen fischerstopps wieder zurück nach coyhaique.

9 Kommentare zu “Carretera Austral”

  1. rodrigo achá schreibt:

    ooo!
    meier no puedo creer que fuiste a esos lugare tan bonitos..
    bueno la verdad es que yo no conozco por ahi..
    que mas da.. un dia de estos mochilearé hasta allá
    :P
    me encantó la ultima foto ..!
    ahunque no cacho que son, parecen como glaciares o piedras antiquisimas erosionadas.

  2. Jimmy schreibt:

    @rodrigo: de verdad es muy bonito! no es un glaciar. son cuevas de marmol a orillas del lago. brillan tan azul por el agua.
    cuando mochilearas ire contigo :)

  3. Seppi schreibt:

    Hallo Simon
    Du erlebst ja die tollsten Sachen und deine Berichte sind spannend wie ein Krimi. Bestimmt wirst du dich dein Leben lang an diese erlebnis- (auch entbehrungsreiche) Zeit erinnern und kannst dann gut nachfühlen, wenn jemand in die Fremde zieht. Unser Urlaub in Sörenberg ist zu Ende, der Alltag hat uns wieder. Wie es nächstes Jahr aussieht, wissen wir noch nicht. Ich wünsche dir für die restliche Zeit in Chile alles Gute. Liebe Grüsse
    Opa

  4. Conny schreibt:

    wahnsenn, jimmy, dis fotoalbum vo dere reis met au dene idröckleche landschafte und schtemmige. danke, lasch du üs eso teil ha a dine erläbnis! wüsch der e guete schtart i de schou und tue schön lehre!

  5. Edith schreibt:

    Phantastisch, man kann sich an den wunderbaren Fotos nicht satt sehen: Die schneebedeckten Vulkane, die Spiegellandschaften in den Seen, Wasserfälle, - aber ganz besonders die blauen Marmorhöhlen, die sind unglaublich schön. Es erinnert leise an die Blaue Grotte in Capri, aber eben, verdünnt… Die 2 Tierkadaver sind ein eindrückliches Monument. Vielen Dank für diese tolle Reportage !

  6. Annemarie schreibt:

    Hallo Simon
    Das muess jo ächt schwirig gsi sii, us dene vilne guete Fotene es paar wenigi för di Bricht uszwähle. He Lüüt, es lohnt sich wörklich, e Blick is Fotialbum zwärfe!!
    Danke Simon för’s Teile mit üs Deheimblibnige!
    Annemarie

  7. Jael schreibt:

    Hey Simon,
    Be au grad gos Fotialbum aluege ond es esch werklich genial!!! Ond rechtig grüen zwösche döre:-) Mer gfalled vorallem die Belder vo de Bärge wo sich i dene See’e spieglet!!! Am liebste wörd ich grad zo der uf Chile cho, zom das alles sälber z’gseh!!!!

    Machs guet ond pass uf dich uf! Es liebs Grüessli Jael

  8. David schreibt:

    sali jimmy,
    ech cha mech dene witer obe nor aschliesse: superschöni fotene ond spannendi brecht! ech neme a, du besch mettlerwile mou so rechtig verrägnet worde i de südlichere breitegrad? oder hesch emmer no räge-halluzinatione?
    greetz
    david

  9. bäbä schreibt:

    hey jimmy! so itz hani dini reisebricht gläse! i bi scho nur sprachlos wenni die böuder gseh, i gloub i würd ohnmächtig wärde wenni die ächt würd gse. isch wirklich geniau was die landschaft z biete het z chile!
    momentan singi grad im gsang es lied: last night i dreamt of san pedro… *singsing* isch mer grad i sinn cho..!
    auso machs mau guet und häb sorg, nid grad vo jedere klippe gumpe! liebi grüess us de nasse schwiiz

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