Fynn
ist die Antwort aus der Schweiz auf Felipe Andres. Er ist zwar nur 7 kg schwerer, aber 18 Monate älter, und er ist mein Göttibub. Ich verbrachte diese Woche bei ihm, die letzten drei Tage als Elternersatz (Fränzi und Philipp gönnten sich ein verlängertes Wochenende). Es war für mich eine sehr beglückende und erlebnisreiche Woche, verbunden mit einem
leisen Vorgeschmack aufs Grossmutterdasein. Wir haben viel zusammen unternommen. Fast immer war auch “Gola” (das Horwergrossmami) als Fynns enge Vertraute mit dabei. Wir haben schon mal das Restaurant, wo wir Golas Geburtstag feiern werden, getestet. Es ist wirklich ein schönes Plätzchen, ihr könnt euch freuen. Wir waren im Tierpark Goldau, wo Fynn vor allem die Bären imponierten. Aber auch Rehen, Gämsen, jungen Wildschweinen, Büffeln, dem Storch und einem so richtig weise aussehenden Uhu sind wir begegnet. Aber mindestens ebenso interessant waren die zahlreichen Steine am Boden, vor allem die grossen, die unbedingt und immer wieder geworfen werden mussten. Technik und Wurfweite sind für einen so jungen Schnaufer schon ganz erstaunlich. So beginnen Kugelstösserkarrieren… Und wir waren auf Besuch beim Schoggimareili und Peter, aber auch bei Ma und Bili (Markus und Pia) in Beckenried. Fynn hat entdeckt, dass man auch mit Zug, Schiff und Postauto vorwärts kommt - was für eine wunderbare Abwechslung. Die stolze Gotte kann wahrheitsgetreu berichten, dass sich der Gottebub dabei tadellos benommen und alles um ihn herum mit hellwachen Sinnen registriert und kommentiert hat. Heute morgen wäre ich fast zu einem vierten Kind gekommen. Fynn hat mich nämlich glattweg als Mami akzeptiert und angesprochen. Ich habe dann nach einiger Zeit die Verhältnisse geklärt, um einer abendlichen Verwirrung vorzubeugen. Ja, jetzt ist die junge Familie wieder glücklich vereint, und Fynn wird wohl schon selig träumen. Ich freue mich auf eine ruhige Nacht, werde aber Fynns liebes Wesen, sein ansteckendes Lachen, seine Fröhlichkeit, seine impulsive Zärtlichkeit, sein Plappermäulchen und seine Lieder (für alle, die’s nicht glauben: er kann tatsächlich schon singen) vermissen.
23. April 2006 um 23:17
ech freue mech, mine cousin weder eisch z gse. ech chamerne gar ned so vorschtöue. ech ha nämlech ke ahnig, wines 18 monatigs chend usgseht.
24. April 2006 um 0:27
ja mech nemmts ja ou afe wonder. gsesch mama, ech ha ja emmer no es chliises gschwoeschteti woeue.
muess velecht glich mau z zemmer ufrume. bes schpaeter.
… aber ech ha ja de jimmy. ;-P
ech wett eigentlech no e biitrag schriibe, aber ech fende z verbendigskabu vo de kamera zom computer ned.
24. April 2006 um 21:37
so, jetz wär auso d foti au no da. ha äbe digitalkamera ned debi gha. gäuit, er esch e härzige. ha hüt no vel ane dänkt und ne scho chli vermesst. de letschti satz göut au für euch, esch ja klar.
25. April 2006 um 15:52
Er isch wörklich e härzige, di Gottibueb! Ich hane hüt im Verbiigo i de Migros schnell gseh, zäme mit em strahlende Grossmami. Es isch au schön, dass du dir e chli Ziit chasch näh für ihn!