Waitomo caves
Hatte leider keine Zeit mehr, diesen beitrag zu schreiben, bevor ich nach auckland ging. Aber mehr dazu spaeter. Also, am letzten wochenende (osterwochenende) ging ich mit rachel und erik (beide von canada) auf einen roadtrip.
Wir wollten eigentlich am donnerstag abend um 18 uhr abfahren. Aus unerklaerlichen gruenden schafften wir es dann jedoch erst um 20 uhr auf den weg. Als wir etwa eine halbe stunde gluecklich dahin fuhren, mussten wir ploetzlich mit schrecken feststellen, dass die zelte dummerweise zu hause geblieben waren. ;D
Da gab es nichts anderes als umkehren. Eigentlich wollten wir an diesem tag bis zu den waitomo hoehlen fahren, aber es war schon vorauszusehen, als wir erst um ca. 23 uhr in taupo ankamen, dass wir das wahrscheinlich nicht ganz schaffen wuerden.
Darum machten wir uns auf die suche nach einem campingplatz. Wir checkten die wildesten orte aus und fanden schlussendlich einen platz fuer unser zelt.
Danach mussten wir feststellen, dass es nicht ganz einfach ist, ein zelt aufzustellen, wenn es stockdunkel ist.
Am naechsten morgen (oder eher mittag) machten wir uns auf zu unserem eigentlichen Ziel: den waitomo hoehlen.

Rachel und ich entschlossen uns, eine 3 stuendige black water raftig tour durch die hoehlen zu machen und bemerkten schon bald, dass der schwierigste teil das einkleiden war. Hab mich nachher gefuehlt wie ein marsmenschchen.
Mit etwa acht anderen machten wir uns dann auf zum ueben dessen, was uns bevorstand. Das schwierigste war, mit diesem gummiringding rueckwaerts von einem wasserfall zu springen. Schon da mussten wir feststellen, dass das wasser saukalt ist. Danach ging es darum, innerhalb von 5 sekunden eine ‘menschenschlange’ zu bilden, damit man einander im dunkeln nicht verliert.
Nachdem wir das nicht so erfolgreich geuebt hatten, machten wir uns auf zum hoehleneingang. Manchmal mussten wir klettern, ueber wasserfaelle springen oder uns einfach im wasser treiben lassen. Das imposante bei diesen hoehlen sind die vielen gluehwuermchen. Darum gefiel es mir sehr gut, einfach so dahinzutreiben und die vielen gluehwuermchen an der decke zu bestaunen.
Als wir das ganze ueberstanden und uns ein bisschen aufgewaermt hatten, erkundeten wir auf den vielen wanderwegen die umgebung. Wir konnten feststellen, dass die neuseelaender nicht nur schafe, sondern auch hasen scheren, naemlich angora-haesli. (also eigentlich kann man denen nicht mehr haesli sagen, weil die so fett und gross sind).
Zuerst habe ich gemeint, es sei ein stofftier, bis es sich dann bewegt hat und mir einen zuenftigen schrecken eingejagt hat.
(@jimmy: du hesch doch i de handarbeit emmer so ne schissfroeid a de angora-hase gha - ned?)
Natuerlich schafften wir es wieder nicht, vor 23 uhr einen campingplatz zu finden. Darum stellten wir unsere zelte in der naehe eines flusses auf. Wir wussten nicht so genau, wie die landschaft aussah, weil es ja so dunkel war, darum waren wir am naechsten morgen umso mehr ueberrascht, als wir aus dem zelt schauten.
Am nachsten Morgen ging es dann weiter auf einer 30 kilometer langen schotterstrasse. *holper, ruettel*
Weil wir nichts besseres zu tun hatten, gingen wir auf dem weg auch noch zum nationalen armee-museum, welches recht interessant war.

War dann jedoch froh, als wir zu hause ankamen, weil ich sehr muede war von den kurzen, unbequemen naechten und den insgesamt mehr als 1000 zurueckgelegten kilometern!
24. April 2006 um 20:21
@Sarah: S’ uufrume het gloub gnötzt. Danke für de Brecht. Du hesch zwar aues am Telefon gschöuderet, aber so met Böuder esch auses e chli eifacher z’verstoh, be hout e optische Typ
24. April 2006 um 21:47
Hallo Sarah
Ich staune immer mehr über deine computerischen Fähigkeiten. Da schickst du uns doch sogar eine Landkarte mit eingezeichneter Route. Ich frage jetzt nicht, wie du das gemacht hast. Ich würde es ja gar nicht verstehen, geschweige denn je selber anwenden können. Aber diese Landkarte schätze ich sehr, so wegen Reiseerlebnisse meiner Tochter mitfühlen und nachvollziehen…
Allerliebste Grüsse Mama
25. April 2006 um 0:46
hesch scho rächt, ech ha scho emmer fröid gha a dene angorahäsli. ond ha scho emmer gwüsst, dass die läbig si. uf däm foti met em schwarze gumireng hesch e sehr spezielli körperhautig. geftigeri kommentär zu däm gets de eisch mündlech, ned dass sech öpper no sorge macht
. ech säge eifach, stand nüm so äne. aber esch ja glich.
heit ier i däm flüssli grad no es morgendlechs bad gno?
die schotterschtrass gseht ja gar ned so schlemm us. ech nemm dech de eisch uf chile met.
25. April 2006 um 5:25
und mier hed grad die foti vo de sarah am beschte vo aune gfaue. ech fende si sehr schön.
25. April 2006 um 15:49
Danke för di Bricht, Sarah! Es isch doch wörklich ganz toll, was du do alles erläbsch! Wenn ichs richtig verstande ha, hesch du so en Art Canyoning dör nes Höhlesystem undernoh - ich glaube, settigs muess me wörklich mache, solang me no jung isch und dezue de Muet het! De Haas passet guet zu Oschtere - gits in Neuseeland au Schoggioschterhase? Bi üs isch jetzt de di ganzi Schoggipracht zum Glück wider verschwunde, und mir chöned wider e chli gsünder afo ässe!
Es isch wörklich schön, dass es wider Früelig worde isch do bi üs. D’Bueche sind im Momänt ganz hellgrüen - wunderschön! So schick ich dir ganz liebi Früeligsgrüess!!
29. April 2006 um 14:00
hey sarah!
)
gopf, dä haas esch ja wörkli vou krass =) us däm chammer secher ä dicke winterpuli machä (aso ech meine metäm fäu
ond ou dä usflug i dere höli tönt abenteuerlich… esch das ned gfährlich gse? esch scho mau öpper verlore gangä det?
häbs guet!
30. April 2006 um 0:04
liebschti schwöschter… ech hoffe nor (nachdäm du ja läbigi angorahase ned vo usgschtopfte chasch onderscheide), das du ned öppe ertömmlercherwis sones glüewörmli vo dere höhli probiert hesch. mier esch drom no i erennerig, dass du derig no rächt gärn hesch…