Las Cruces de Mayo

sind eine reihe von festaktivitäten in einem adendörfchen namens socoroma. vielleicht erinnern sich einige noch, dass ich dort einmal einen religiösen tanz getanzt habe. ausserdem wird dort (oder besser gesagt in dieser region) der beste oregano der welt kultiviert. ich habe ihn zwar nie probiert, aber den mais, kartoffeln und kaktusfeigen schon. und die sind wirklich die besten in ihrer art, die ich je gegessen habe. aber das ist eine andere geschichte. jetzt geht es um diese feste. das ganze begann vor zwei wochen, als ich noch im süden war und deshalb nicht genau beschreiben kann, was dort gemacht wurde. an diesem wochenende ging es darum, zum kreuz milagros zu wandern. das kreuz ist eigentlich mehr ein steinhaufen ähnlich denen, die man im himalaya findet. diese wanderung ist eine art von pilgern, das glück und segen bringen soll. aber zur wanderung komme ich später noch. mein trip in die anden begann nämlich am donnerstag morgen. mit einem bus fuhr ich nach putre, einem anderen dörfchen in den anden auf 3500 meter über meer. dort wohnte ich im haus meiner tante. das ganze diente zur akklimatisation, denn solche höhen nehme ich nicht auf die leichte schulter. im bus nach putre spürte ich wieder einmal deutlich, was es heisst, ein ausländer zu sein. ich fühlte mich wie ein komischer fremdkörper inmitten der indios der anden. mein blondes haar schien durch den ganzen bus zu leuchten, und die neugierigen blicke empfand ich als ziemlich unangenehm. manchmal wünsche ich mir schwarze haare und eine dunklere haut. ausländer zu sein ist nicht immer einfach. jaja, man lernt schon ziemlich viel in so einem austauschjahr. ich versuchte so schnell wie möglich im bus einzuschlafen, und das gelang mir auch bald. nach einer etwa 3-stündigen fahrt kam ich dann im haus meiner tante an. ich vertrieb mir den tag mit schlafen, orangensaft trinken und guetzli essen. es gäbe vielleicht bessere methoden, um sich zu akklimatisieren, aber das war mir egal. in putre kann man einfach nicht anders als sich zu entspannen. in diesem dorf scheinen die gesetze der zeit nicht zu existieren. alle sorgen verschwinden und man relaxt einfach. und das einen ganzen tag, ohne sich zu langweilen. aber irgendwann nahm ich mich dann doch ein bisschen zusammen und machte einen kleinen spaziergang durchs dorf. so merkte ich, dass auf dem dorfplatz cueca getanzt wurde. cueca ist der nationaltanz von chile, der nicht so ganz einfach zum lernen ist. an dieser stelle eine kleine umfrage: hat die schweiz einen nationaltanz? ist das aufgabe der trachtengruppe? ich bin schon oft auf kopfschütteln gestossen, wenn ich sage, dass in der schweiz fast niemand weiss, welches der nationaltanz ist, oder wenn ich sage, dass in der schweiz nicht viel getanzt wird. aber das ist wiederum eine andere geschichte. in der nacht kam dann auch mein bruder diego nach putre um sich zu akklimatisieren. am nächsten tag sah ich endlich etwas, das ich schon lange sehen wollte. ich kann mir zwar vorstellen, dass einige von euch das lieber nicht sehen möchten. wie wir ja wissen, wird fleisch nicht in der migros hergestellt, sondern kommt von tieren. und diese tiere müssen getötet werden, um an ihr fleisch zu gelangen. in der schweiz macht das der metzger oder schlachter. in chile auch, nur dass der metzger keine spezielle ausbildung braucht, sondern nur ein scharfes messer und ein bisschen erfahrung. so durfte ich miterleben, wie vier unschuldige schafe im hinterhof geschlachtet wurden. das schaf wird von zwei männern festgehalten und ein dritter schneidet ihm die kehle durch. ich hätte mir das ganze ein bisschen blutiger vorgestellt, aber ein schaf hat nur etwa 2 liter blut. wenn dann die kehle endlich durchgeschnitten ist (und das dauert ein paar sekunden, denn das ist nicht ein sauberer schnitt und kopf weg) wird das schaf ausgenommen und danach zum trocknen aufgehängt. lebende schafe schafe am schalchte
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
geschalchtetes schaf socoroma
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
blutige schlachtvideos und innereienmetzgeten gibts dann auf anfrage in der schweiz.
am nachmittag fuhren diego und ich im bus nach socoroma. socoroma liegt ungefähr 3000 müm. und dort ist es ziemlich langweilig. die einzige unterhaltung besteht im fussball spielen oder sich besaufen, eine aktivität, der sich ein erstaunlich hoher prozentsatz widmete. um zehn uhr gab es eine messe, denn das ganze hat wie gesagt einen religiösen hintergrund, danach eine prozession durch das dorf, und dann ging das besaufen für die meisten weiter. ich zog es vor, ein bisschen zu schlafen vor der grossen anstrengung. so ging ich dann um etwa 12 uhr ins bett. diego und meine beiden cousins francisco und jorge auch. wir erzählten uns noch geistergeschichten und schaurige mythen und legenden. die anden sind nämlich voll von diesen geschichten. so hörte ich geschichten von ufos, gnomen, vom teufel und vielem mehr. das dumme ist nur, dass dort alle diese geschichten glauben ich habe auch angefangen sie zu glauben. so glaube ich jetzt zum beispiel an ufos, aber mehr dazu ein anderes mal. ich glaube auch, dass es wahrsager gibt. im dorf gab es einen wahrsager, der vorhersah, dass jemand nach diesem fest sterben wird. diese nachricht erschreckte uns alle. so begannen wir zu überlegen, wie man denn sterben könnte. eine möglichkeit ist durch pumas. in dem gebiet gibt es nämlich wilde pumas, und das ist kein gerücht. zwei meiner cousins sind nämlich einmal einem auf einem spaziergang ausserhalb von putre begegnet. zum glück war er am schlafen, und meine cousins sind so schnell wie möglich davongerannt. das weckte den puma auf, aber wahrschenlich hatte er kürzlich schon gegessen.
die meisten personen blieben bis um etwa 4 uhr auf oder schliefen gar nicht. am nächsten morgen gings dann los. etwa sieben personen liefen vom dorf aus. das heisst sie liefen um 5 uhr los. das in völliger dunkelheit. unter diesen sieben personen waren diego und francisco. ich entschloss mich, mit dem auto ein stück hochzufahren. somit ersparte ich mir 5 stunden wanderung. von der strasse lief ich dann zusammen mit jorge los. der grosse haufen liess sich aber noch einmal etwa eine wanderstunde hochfahren. so liefen wir los.
wanderer landschaft
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ich war schon müde, bevor wir überhaupt angefagen hatten mit laufen. ich versuchte dann einfach mein hirn abzuschalten und meine schritte zu automatisieren. das gelang mir ziemlich gut, und nach etwa einer stunde kamen wir dann an einen ort, wo suppe ausgeschöpft wurde. dort war ich schon relativ müde und hoffnungslos, weil ich wusste, dass jetzt noch etwa drei stunden bis nach oben fehlten. und ich wusste, dass, je weiter ich kommen werde, die luft immer dünner wird und ich immer erschöpfter. aber ich hatte keine wahl, wäre es doch eine zu grosse schande, oben nicht anzukommen. ich hatte dann das glück, einen wandergefährten zu finden, der langsam, aber stetig den weg hinauflief. ich heftete mich an seine fersen und vertraute seiner fähigkeit, seine kräfte einzuteilen. wenn dieser grossvater hinaufkommt, dann schaffe ich das auch, sagte ich mir. ausserdem bekam ich von ihm viele wichtige tipps. als ich einmal die wasserflasche an meinen mund setzte, um meine dürstenden lippen zu netzen, sprang er beinahe auf and sagte mir, ich solle kein wasser trinken. er bekam sofort unterstützung von einem anderen indio, der sagte, dass wasser dem magen nicht gut tue. stattdessen bot er mir einen schluck puren schnaps an. das löscht zwar nicht den durst, sei aber besser zum wandern. man vergesse müdigkeit und durst. in mir entbrannte ein heftiger konflikt zwischen europäischer wissenschaft und andinischer tradition. ich entschied mich dann für die andinische tradition und begann mit der sauferei. bei jeder rast wurden mir wieder ein paar schlucke schnaps angeboten, den ich fleissig trank. und mit der anstrengung geht der alkohol ja direkt ins blut. so häufte sich mit der zeit eine stattliche menge alkohol in meinem körper an und ich dachte, dass eine andere mögliche todesursache ja vielleicht alkoholvergiftung sein könnte. ich habe den alk zwar nicht so gespürt, aber es gab schon leute, die leicht fröhlich oben ankamen. so wanderte ich immer hinter meinem führer her. etwa alle 100 meter hielten wir an, um ein bisschen zu verschnaufen. schon bald kamen wir an den ersten llaretas vorbei. das sind pflanzen, die nur über 4000 meter wachsen. llareta das hiess, wir kamen dem ziel näher. schon kurz zuvor wurde jedes hügelchen zu einer ernst zu nehmenden hürde. im entlebuch wäre ich vielleicht in 10 minuten oben, in dieser höhe wurde es zu einem 30 minütigen kampf. aber schliesslich kam ich mit rasendem puls oben auf 5000 meter über meer beim kreuz an. mein cousin jorge hatte mich schon ganz unten zurückgelassen und war schon etwa eine stunde vor mir oben angekommen. als ich ankam, sah ich etwas anderes, das ich schon immer sehen wollte. und zwar flog ein kondor über unsere köpfe hinweg. danach schlief ich ziemlich schnell ein. wir mussten warten, bis alle oben angekommen sind. und das dauerte ungefähr bis um 2 uhr nachmittags, bis diego, francisco und der rest, die von socoroma aus gewandert waren, angekommen sind. ich kann nur den hut ziehen von dieser leistung, waren sie doch 9 stunden durchgelaufen, mit nur einer rast von etwa 20 minuten. und das in dieser höhe. und das mit ihren 14 und 15 jahren. ich finde das einfach unglaublich. als alle oben waren (es gab auch welche, die den ganzen weg mit dem auto hinaufgefahren sind, das war nämlich auch möglich) wurde gegessen, comida danach ein bisschen um das kreuz getanzt, und dann gings wieder bergab. das dauerte dann ungefähr 2 stunden, aber wir waren beinahe tot, als wir bei den busen ankamen. ich wanderte so ungefähr 6 stunden, aber mein bruder diego und sein cousin francisco waren an diesem tag in gut 11 stunden von 3000 auf 5000 meter und von dort wieder auf etwa 3500 gelaufen. das bringt sogar ein lama ins schwitzen. in socoroma angekommen musste ich noch etwa eine stunde traditionellen tanz über mich ergehen lassen, danach konnte ich endlich ins bett. nach dem tanz merkten wir, dass eine person fehlte. sie war in den anden verloren gegangen. wir dachten sofort an die prophezeihung des wahrsagers, aber sie erfüllte sich nicht. in der nacht wurde die person gefunden. benommen wegen der höhe folgte sie einem falschen weg bergab und trennte sich so von der gruppe. auf jeden fall hatte sie sehr viel glück, in der dunkelheit nicht irgendwo hinabzustürzen, sondern die strasse zu finden. auf jeden fall wurde sie etwa 30 km die strasse hinauf gefunden. wie sie dort ankam, weiss niemand, wahrschenlich nicht einmal sie. am nächsten tag, am sonntag, gingen wir wieder nach arica zurück und freuten uns auf die dusche. in socoroma gibt es nämlich kein fliessendes warmes wasser, und in der nacht sinken die temperaturen unter den gefrierpunkt, sodass das wasser arschkalt ist.
gruppe nevados
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

17 Kommentare zu “Las Cruces de Mayo”

  1. Benedikt schreibt:

    Lieber Simon
    Cooler Bericht. Dauert ganz schön lange, um ihn zu lesen ;-) Zum Glück nicht in Mundart. Ich weiss noch nicht, wie ich die Videos vertragen werde, die Bilder vertrage ich auf jeden Fall. Auch besser als Schnaps - gut, auf 4000 m ist das vielleicht etwas anderes…
    Wahrscheinlich warst du fast auf dem Mond - so wie die Landschaft aussieht. Bist du wirklich an deine Grenzen gestossen? Wie war das mit den Kopfschmerzen?
    Letztendlich bin ich froh, dass du wieder heil heruntergekommen bist.

    PS: Der FC Zürich hat den FC Basel im letzten Spiel in der letzten Minute mit 2:1 geschlagen und ist Schweizer Meister. Danach gab es eine hässliche Schlägerei :(

  2. Mäne schreibt:

    Hei Jimmy

    danke för dä hammer brecht,esch sehr interessant gse zom läse!d tatsach dass fleisch ned us de migros chonnt,eschmer klar ond macht mer ou nüd us, ds gseh…wörd de gärn mau die videos gseh…ond ha ächt respäkt vor dinere leistig!hut ab!(ech schaffes ja chum i de schwiz ufne bärg ue ds loufe ;-) )
    hoffe,hesch di guet chönne vo dere reis erhole!ond wägem nationaltanz:ha ou kei ahnig.hemmer das öberhoupt?

    machs guet!lg mäne

  3. Conny schreibt:

    Hallo Jimmy
    Ich bin ja so froh, hast du diese Wanderung heil überstanden. 1500 Meter auf dieser Höhe zu überwinden ist kein Pappenstiel. Von Escholzmatt auf die Beichlen sind es “nur” 850 m, und diese Distanz schafft man ja bekanntlich auch nicht ganz locker. Deshalb: herzliche Gratulation zu deiner Leistung! Scheinbar hast du dich sogar ganz gut erholt, sonst wärst du kaum fähig, einen so ausführlichen Bericht zu schreiben. Waren das eigentlich alles Indios, die zu diesem Kreuz pilgerten?
    Und jetzt: wann gedenkst du, in der richtigen Verfassung zu sein, um deiner Schule wieder mal einen Besuch abzustatten? So oder so wünsche ich dir eine gute Erholung von der strapaziösen Wanderung. Ist ja an beiden Orten möglich, in der Schule oder zu Hause…
    Einen Nationaltanz haben wir nicht - könntest du ja zum Thema deiner Maturaarbeit machen, sprich erfinden.

  4. Sarah schreibt:

    Hey jimmy boy,

    werklech e geniale brecht. *potz, potz*
    esch ja scho no chlii gfoerchig, so aus einzige osslaender. Du besch ez secher huere fit. uhhh, die schaefliboeuder hei mier oeberhoupt ned gfaue, had schaefli lieber laebig.
    Das esch scho no guet das du ned so id schou geisch, de besch de nachaer weder vou motiviert. mech schisst d schou scho da so zemlech a ond vorauem muess ech ez no ne analysierigsufsatzt ueber nes Waerk vom shakespeare schriibe. :( … ond ech ha scho gmeint ech heigs oeberstande gha, won ech z buech fertig glaese ha. nuet gse.
    Auso ech weiss aemu ou nuet vom ne nationaltanz, defoer hei mier national-musig (oder wie mer daem wott saege). hei die das ou. ond oeberhoupt mier spele a de WM (gloubes aemu) ond die ned. ;) (oder velech scho?)

    einewaeg gniess dini ziit ond choenntsch mer ned so nes 5000 er pflaenzli heinaeh, die gsaei no so cool us? 8)

    parents: ha ke gaeud meh zom aluete. ga baud bankrott vo dene tomme baell.

  5. Alice schreibt:

    Lieber Simon
    Auch meinerseits herzliche Gratulation zu dieser Leistung! Gottlob wurde dir in Putre kein Meerschweinchen serviert. Orangensaft und Guetzli habe ich dir von Herzen gegönnt. Weiterhin viel Glück und Segen. Grossmama

  6. Fränzi schreibt:

    Hallo Simon

    Habe wieder mal voll Spannung deinen interessanten Bericht gelesen. Ich finds super, dass du diesen 5000er bezwungen hast.
    Als ich in Ecuador war hat eine Kollegin den Cotopaxi bestiegen (etwas höher als 5000müM), und ich habe mir damals auch noch überlegt ob ich mitgehen soll. Es hab organisierte Touren mit einem Anklimatisierungscamp, natürlich voll auf dem Tourismus abgerichtet, nie so authentisch wie du es erlebt hasts.
    Und schliesslich hab ichs nicht gemacht, unter anderm auch weils geheissen hat, wenn jemand umkehren muss, muss die ganze Gruppe zurück ins Camp, weil sie einem am Berg nicht alleine lassen. Und dies hat mich extrem gestresst, da ein einzelner einer Gruppe das grosse Erlebnis vermasseln kann.
    Heute denke ich, dass ich es hätte probieren sollen…. nun hab ichs halt noch vor mir…
    En liebe Gruess, Fränzi

  7. Antonia schreibt:

    hei jyimmy
    super super brecht!!!!so interessant, mer choent meine es sig e gschicht.. weisch wie, nachscht jahr chaisch du ues de no vou meh vo dere spezielle und doch so andere kultur verzoue, enteressiert mech wahnsinnig!!!
    liebe gruess

  8. Jimmy schreibt:

    @papa: mit den kopfschmerzen war schon ein bisschen ein problem. als ich oben war und nach dem schlafen aufwachte, begannen die kopfschmerzen. und sie wurden immer schlimmer bis ich unten ankam. unten hatte ich dann sogar noch ein bisschen fieber, aber das ging dann schnell wieder.

    @mama: der grösste teil waren schon indios, die in nahegelegenen dörfern leben oder gelebt haben. es gibt aber auch einige touristen, aber eher wenige. und der schule habe ich auch schon wieder einen besuch abgestattet, aber morgen ist wieder frei :D . es gibt schülerproteste

  9. Annemarie schreibt:

    Hallo Simon!
    Nun bin ich für einige Minuten in eine völlig andere Welt eingetaucht. Unglaublich, was du da so erlebst! Danke für den eindrücklichen Bericht.
    Liebi Grüess Annemarie

  10. david schreibt:

    hey brother, rezpect!
    wenn ich ehrlich bin: ich hatte schon meine zweifel, ob du diese körperliche mühsal auf dich nehmen würdest (und durchziehst) um den 5000er gipfel zu erreichen… bei dir liegt das problem bekanntlich mehr im mentalen bereich (daran werden wir dann arbeiten, wenn du zurück bist!) aber ich stelle fest: das harte leben in chile hat dich einiges gelernt ;-) blablabla…
    machs guet
    david (der trainer)
    p.s.: die armen schäfchen! weisst du noch: ich hatte mal so ‘n schaffell in meinem bettchen. das spendet dann wärme!

  11. Anonymous schreibt:

    Ciao Simon
    Deine Riesenleistung hast du wie alle deine Bericht sehr spannend beschrieben. Ich staune, dass der Schnaps nicht andere Auswirkungen zeigte. Vielleicht, weil du Entlebucher Sitte kennst?
    Nun gehörst du zu den wenigengen Schweizern, die einen 5000 Berg erfolgreich bestiegen. BRAVO und MERCI für den Einblick in eine ganz andere Welt.
    Das Anderssein, ein Ausländer/in, habe ich in Tansania ganz ähnlich erlebt. Es ist spannend, wie nicht das Andere sehr auffällt und nicht unbedingt als angenehm empfungend wird. Aber deine blonden Haare sind doch wirlkich beneidenswert.
    Ich freue mich, dich wieder zu sehen. Wann landest du in Kloten?
    Liebe Grüsse Gotte Helen

  12. zahno schreibt:

    Lieber Simon

    herzliche Gratulation zum 5000- er, das ist ja gewaltig… Gottlob sind die Kopfschmerzen wieder weg. Dies ist recht unangenehm und kann schwierig werden. Bei uns auf der Tourenwoche musste eine Person deswegen wieder in tiefere Lagen.
    Deine blonden Haare sind ja wunderbar. Doch ich kenne dieses Gefühl, als einzige Person nicht dunkel zu sein. Das lässt uns nur erahnen, wie die Migranten teilweise bei uns leben. Die Erfahrungen sind wertvoll.
    Wann wirst du in Kloten landen?
    Geniesse die letzten Wochen dieses total spannendnen Lebens. Liebe Grüsse Helen

  13. Gaby schreibt:

    Hallo Simon

    Dein Bericht ist sehr spannend und für eine Weile versinkt man in Gedanken während dem Lesen in diese, uns so fremde Welt. Merci, das wir durch dich von Chile, so schon viel Neues erfahren durften. E gueti Zyt und hebs guet liebe Gruess Gaby

  14. bäbä schreibt:

    hey jimmy…. wirklich e hammer bricht, ha mer ou so überleit gha (wie d töne) dass es grad e gschicht chönnti si. sött mer vellech verfilme wie du dür dä bärg uegragisch ;) de nihm ich dämfau z nächscht mau uf d herbschtwanderig e schnaps mit..nur hätti de ou wieder angscht dass mer plötzlich abetrolet. :)
    nei ächt, finde dini abendtür uu läässig. vou interessant zum läse..wiiter so. es meersöili chani ja no so …”verstah” (hehe..) aber die arme schäfli hei mer de scho baud vom aluege sehr leid da. und i ha ächt immer gmeint die chöme vor migros. hets aber de hoffentlich ou es saftis lammrüggefilet gäh nachher? :)
    häb sorg! lg bäbe

  15. Jimmy schreibt:

    @bäbe: velecht werd ja s schwizerfleisch werklech vo de migros härgschtöut, s esch ämu vöu zarter aus das fleisch da. s hett aso ned lammrüggefilet gä. i de regu riist mer da (aso ned augemein chile sondern nome i dene dörfli) s fleisch met de fenger vo de chnöche. öb oberschänku, schouterblatt oder werbusüle spöut da ke roue. ond s esch zemlech gäderig. (@sarah: s fleisch wo du gäderig fensch esch NED gäderig! )
    de schafschopf werd übrigens ou verwärtet ond s get es feins süppli. i de regu werd de schafschopf ja met enere axt gviertlet, aber ech ha ou scho e ganze chopf inere pfanne atroffe. s werd sowieso s ganze tier verwärtet. so benech ou scho i gnuss vonere chuechlaue-soppe cho.
    (ech weiss ned öb ech das scho eisch gschrebe ha, aber gwöhnit öich dra, das esch ez nämlech mis nöie bluffergschechtli :P )

  16. bäbä schreibt:

    da chunnt mer grad asterix und obelix i sinn wenn sie aube so wöudsöi (schribt mer das so?! ;) ) hei gässe..het zwar aube no fein usgseh, aber i gloub i lahs lieber bimene cotelette lah si..muess nid unbedingt amene schouterblatt gnage ;) i bi froh gits d migros..hehe

  17. zahno schreibt:

    Hey David
    Wieder nach einem Jahr war bei uns im Kanton Aargau, in Spreitenbach, der Jugendspieltag. Diesmal war es weniger heiss und wir genossen eine musikalische Show der Lenzburger, echt spitze.
    Dich konnte ich heute niergens sehen und stören. Obwohl die Marschmusik gleichwohl militärisch zuging, die Rekruten waren diesmal nicht anwesend?
    Und, würde ich dich erkennen? Ist deine Frisur immer noch so rassig? Oder eher, wie jene von Donat, lang und irgendwie? Wie es bei Musikern oft gesehen wird?
    Ich wünsche dir einen guten Abend und wir alle haben uns bestens an dich erinnert.
    Liebe Grüsse Helen

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