Der rote Bus
Busfahren kann hier in Ireland zu einem unangenehmen Erlebnis werden… Da ich ein wenig ausserhalb des Centers wohne, ist der Bus kaum wegzudenken. Eigentlich haette ich jede halbe Stunde einen Bus, es kann aber vorkommen, dass man ueber eine Stunde auf den roten Bus warten muss. Gut, wenn man nicht alleine ist und wenn man mit jemandem waehrend des Wartens sprechen kann und gut, dass ich hier in den Ferien bin und nicht puenktlich an einem bestimmten Ort sein muss! Es kann auch mal vorkommen, dass man nach einem Ausflug auf den Bus wartet, todmuede und verschwitzt, und der Bus dann nach geraumer Zeit an einem vorbeifaehrt…
Niemand weiss warum… (bemerke, es war an einem Samstagabend, was so viel bedeutet: es faehrt nur all Stunde ein Bus!)
Kommt er dann, gibt es nur eine Tuere, um einzusteigen. Dies garantiert, dass niemand schwarz faehrt. Alle hier scheinen zu wissen, wie viel man bezahlen muss. Deswegen wird man ziemlich schraeg angeschaut, wenn man fragt. Ebenfalls bekommt man hier kein Ticket, vielmehr tippt der Buschauffeur auf seiner Kasse herum und eine immer laenger werdende Papierschlange kommt aus der Kasse heraus. Ist diese Papierschlange zu lang, wird sie abgerissen und in den Eimer geworfen.
Wenn man Glueck hat findet man irgendwo einen Platz, doch meisstens ist der Bus vollgestopft, so dass man stehen muss. Richtige Haltestellen gibt es hier kaum. Je nach dem, wo die Leute gerne aussteigen moechten, haelt der Bus an. Manchmal ganz schoen praktisch, da man vor der eigenen Haustuere aussteigen kann.
Am besten hat man Oropax oder einen Discman bei sich, damit man die quitschenden Bremsen ueberhoeren kann. Denn das Geraeusch kann schon mal fuer Panik sorgen… Ebenfalls sind die Strassen in Ireland oft sehr eng und alle 20 Meter muss der liebe rote Bus anhalten, um ein Auto vorbei zu lassen. Gluecklich kann man dann sein, wenn man einigermassen gesund am richtigen Ort ankommt
25. July 2006 um 20:23
Liebe Jael
Genau solche Geschichten machen das Lesen spannend. Das zeigt die kleinen und grösseren Unterschiede zwischen den Ländern. Wir können unsere Sichtweise hinterfragen, manchmal fällt das Urteil zu Gunsten unserer ‘Kultur’ aus, manchmal auch zu Gunsten einer anderen Lebensweise.
Danke auf jeden Fall für deine persönlichen Eindrücke. Wir leben dadurch am Rande auch mit. Wish you a good bus stop
26. July 2006 um 22:14
Hallo Jael
Ja, auch ich lese deine Berichte mit den anschaulichen Schilderungen aus dem irischen Alltag mit grossem Interesse. Diese Warterei auf den Bus würde mich nerven. Andererseits müsste ich niemals stressen, um so ein rotes Viech zu erreichen. Hier komme ich nämlich stets in letzter Minute auf dem Bahnhof an.
Ich habe heute den Tag mit meinem Gottebub Fynn verbracht. Zuerst waren wir in der Seebadi Horw, dann, während er seinen Mittagsschlaf machte, ging ich shoppen, anschliessend machte ich mit ihm eine Velotour. Hat mich an meine Zeit vor vielen Jahren mit klein David erinnert. Es ist schon riesig süss, wie er drauflos plappert, strahlt und immer in Bewegung ist. Ja, und jetzt bin ich wieder zu Hause. Sarah schneidet Simons Haare. Seine entsetzten Ausrufe sind verstummt. Scheinbar gibt das noch eine ganz gute Frisur.
Ich wünsche dir schöne letzte Tage bei deiner Gastfamilie und dann viel Spass beim Herumreisen mit deinen Leuten.
27. July 2006 um 0:37
DIEGO !!!
Asuuuuu !!! wena simon, oe man, colocate fotos tuyas po, o de tu familia, o hermana po, !! y ma encima no entiendo NADA po, O ENTIENDO NI H , CH Y MUCHO MENOS LL !!! po, ves , tengo o no tengo razon, coloca informacion en español, ya cuidat, ytoy en msn xD !! ya
mandale saludos a todos alla, !!! mucho a TODOS !!
bye
27. July 2006 um 15:12
Liebe Jael
Von Herzen wünsche ich dir einen guten Abschluss. Dein Herz schlägt wohl ein wenig höher- zu wissen, dass deine Lieben nahe sind. Der erste Teil bei Edith und Werner und der Start in Genf ist geglückt! Hoffe, dass du die SMS erhalten hast. Nun wünsche ich dir, sowie der ganzen Familie- schöne, interessante und erholsame Ferien. Dir und allen liebe Grüsse
Grossmama