Digitale Fotografie
Weit im letzten Jahrhundert
machte ich die ersten Versuche mit digitalen Kameras. Die Daten der ersten Kamera lagen bei 480*640 Pixel (=0.3 Megapixel), diejenigen der 2. Kamera bei 832X624 (=0.5 Megapixel). Man konnte damit auch Bilder machen. Einige Bilder sind trotz der verschiedenen Computergenerationen erhalten geblieben (1/4 Grösse).
Dann kam die Canon IXUS. Cooles Design, klein, stabil mit 2 Megapixel. Wenn sie funktionierte. Das war oft, aber nicht immer. Zum einen blockierte schon bald das Objektiv, was eine 450-fränkige Reparatur nötig machte. Nun, neue Kameras waren damals noch teurer. Schlimmer war die Geschichte mit den Akkus. Ein paar Fotos und schon war der Akku wieder zu schwach. Neue Akkus halfen auch nicht. Nur manchmal in ganz seltenen Fällen waren Serien von 20 oder mehr Fotos möglich. Seither kaufte ich keine Canon-Produkte mehr. Dieser Schluss ist vermutlich falsch, ist aber gefühlsmässig so vollzogen. Die Auslösung eines Bildes dauerte ebenfalls ewig.
Mit den 2 Megapixel-Bildern haben wir auch die bisher einzigen Vergrösserungen im Format 20*27 cm herstellen lassen. Entgegen den Ratschlägen der Experten sind diese sehr gut gelungen. Eigentlich dürften die Bilder nach deren Meinung höchsten 13*18 cm gross sein. Man lerne daraus: 2 Megapixel reichen sehr weit. Nur - man kann diese Geräte heute wohl nicht mehr kaufen.
Bei mir gab es wegen den Stromproblemen mit der Canon-Kamera gute Gründe für eine bessere Kamera: Eine Sony DSC-W12 mit damals riesigen 2,5″-Display. Die Akkus lassen sich im Notfall durch Batterien ersetzen, was aber meist nicht nötig ist. Die Bildqualität ist sehr gut und mit 5 Megapixeln wären wir wohl in der Lage, Vergrösserungen im Format 27*40 cm zu machen. Haben wir leider nie versucht.
Dafür verkleinere ich dauernd Bilder für das Weblog und andere Websites. Die Kamera filmt auch gut und im Notfall hat sie sogar einen optischen Sucher, wenn es mit dem Strom etwas knapp wird. Kurz: Bis jetzt gibt es keinen Grund, eine neue Kamera zu kaufen.
Trotzdem schiele ich schon lange zu den digitalen Spiegelreflexkameras. Die erste Generation mit der Nikon D70, der Canon D300, der Minolta D5, der Pentax *istD konnte man sich noch verkneifen, die zweite Generation lockte noch mehr (Nikon D70S, Canon D350, Pentax istDL), bei der 3. hat es mich dann erwischt. Zwischenlösungen wie Bridge-Kameras (Sony R-1, …) hätten auch viel Leistung zu bieten, decken aber nicht alles ab. Weitwinkel- und Teleadapter sind teuer und ziemlich gross.
Es sollte also eine Sony alpha 100, eine Canon D30, eine Nikon D80 oder eine Pentax K10D sein - wenn schon, denn schon. Im Frühjahr 2006 tauchten die ersten Gerüchte über die Fähigkeiten der Pentax K10D auf und die K100D nährte dann diese Hoffnungen. Die Zusammenarbeit mit Samsung ergibt möglicherweise grössere Marktchancen. Die Sony stellt irgendwie ein Übergangsmodell zwischen Minolta und künftigen Sony-Modellen dar, die Canon-Kamera soll sehr gut sein, ist aber etwas teurer, die Nikon D80 kam kurz vor der Pentax auf den Markt und schneidet in Tests ebenfalls sehr gut ab.
Gründe für die Pentax: Ich besitze/besass seit 1977 mehrere Pentax-Gehäuse, also ein halbes analoges Leben lang
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Die Pentax K10D hat einen elektronischen (Bild-) Stabilisator, somit profitieren alle Objektive davon (der Stabilistaor muss nicht wie bei Canon und Nikon in jedes Objektiv eingebaut werden). Das Gehäuse ist spritzwassergeschützt, aus meiner persönlichen Sicht schlicht und konsistent gestaltet und der Sensor wird durch verschiedene Massnahmen vor Verunreinigungen geschützt.
Es hat auch Überlegungen für andere Marken gegeben - auch in Richtung Olympus. Die zaubern eine Sensation nach der andern aus dem Hut. Die Objektive sind sensationell, die Kameras innovativ und die Grösse des Chips ist vermutlich für die digitale Fotografie optimal (FourThird). Das könnte aus meiner Sicht einer der Gründe für die sensationellen Optiken sein. Leider sind diese etwas teuer.
Kurz vor Weihnachten war es dann so weit: Ein erstes Exemplar der Pentax K10D fand ich im Schaufenster von Foto Ecker in Luzern. Ein Interessent hat die Kamera bestellt, diese dann aber nicht gekauft. Wie wenn sie auf mich gewartet hätte! Das sind aber nur so gefährliche Gefühlsregungen. Auf jeden Fall habe ich die Kamera am nächsten Tag gekauft.
Wie sich zeigen wird, hätte ich auch ruhig noch etwas zuwarten können
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9. February 2007 um 12:23
Geschichten, die das Leben schrieb…!
Fotografie ist wohl wirklich etwas Faszinierendes und Wichtiges in deinem Leben, seit langer Zeit schon. Ich erinnere mich an dein Fotolabor im Badezimmer eurer ersten Wohnung… . Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Spass mit der neuen Spiegelreflex-Pentax - und übrigens, zuwarten kann manchmal auch ein Fehler sein, und längere Freude an einer Sache ist doch oft auch das Geld wert! Lieber Gruss
Annemarie