Chile schwitzt

Meine beiden Männer auch, und ich finde das Wetter einfach genial. Nebst den für die Jahreszeit viel zu hohen Temperaturen braucht das Land in nächster Zeit dringend einen richtigen Regen, damit die Wasservorräte nicht knapp werden. Ich kann das ja gut verstehen, aber bitte nicht in den nächsten vier Wochen. Ich weiss, ich bin so egoistisch…




So, liebe Äschlismatter Lehrer: Konnte euch der Samichlaus rühmen? Habt ihr brav genickt und zu allem “Ja, lieber Samichlaus” gesagt? Und du, Monika, hast du dem Samichlaus ein schönes Verslein aufgesagt? Wir haben fest an euch gedacht. Während ihr nämlich dem besten Samichlaus der Welt gelauscht habt, sind wir zu einer Abendwanderung gestartet, haben auf einem Gipfel auf etwa 1700 m zugeschaut, wie die untergehende Sonne die umliegenden Berge und die Vulkane Villarrica, Llaima und Lanin in eine Märchenlandschaft verzauberte, dann gekocht, unser Nachtlager eingerichtet, den Sternenhimmel über uns betrachtet und geschlafen. Die beiden letzten Tätigkeiten variierten individuell stark. Am frühen Morgen sind wir wieder talwärts gewandert und erholen uns jetzt nochmals im “torre suiza” bei Claudia, wo es uns einfach “cheibe guet” gefällt.



 
 
Liebe Claire,
endlich haben wir es geschafft, den 1. Advent zu feiern. Simon musste ich gut zureden, damit er half, das passende Lied vom lieben Advent mitzusingen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
An Alice und Gusti Pfülb-Nigg

Der Friedhof von Villarrica liegt am Stadtrand leicht erhöht. Er ist etwa halb so gross wie der Friedhof Gerliswil. Es gab unzählige Gräber mit Steinkreuzen. Die grössten gehören nicht den Frömmsten, sondern den reichsten Familien der Stadt. Wir hätten das Grab der Oberin Ines Maria Nigg ohne fremde Hilfe wohl nicht gefunden. Der Friedhofchef konsultierte nach der Angabe des Todesjahrs ein dickes Buch, und ein Angestellter führte uns dann zum Grab. Es liegt mittendrin im Friedhof, mit schönem Blick auf den Vulkan.

5 Kommentare zu “Chile schwitzt”

  1. Seppi schreibt:

    Hallo ilhr Lieben
    Bereits ist schon eine Woche vergangen nach eurem Abflug in Europa. Herzlichen Dank für die interessanten Berichte und fantastischen Bilder. Das Übernachten im Freien wird wohl eine besondere Attraktion gewesen und Benedikt ist ja ein Spezialist für Sonnenuntergänge. Ich freue mich, dass es euch gefällt und ihr wohlauf seid und wünsche weiterhin gute Reiseund gute Gesundheit. Hoffentlich findet ihr nicht allzu sehr Gefallen an Chile und verpasst den Rückflug! Ich wünsche euch alles Gute und grüsse herzlich. Seppi

  2. stefan pfuelb schreibt:

    Hallo Benedikt und Cornelia mit Simon,

    vielen herzlichen Dank für die Bilder aus Chile von unserer Tante Ines. Der Pfülb Clan junior plant zwar noch eines Tages dort hin zu reisen, aber irgendwie scheint das Ziel in weiter Ferne.

    Wir werden mit Interesse Eure Reiseberichte verfolgen, um zu sehen, wo unsere Tante gelebt und gewirkt hat.

    Beste Gruesse aus Schwabach und viel Spass noch auf Eurer Reise wünscht Euch
    Stefan Pfülb mit Familie und Gusti mit Josef Pfülb

  3. Heidi Emmenegger schreibt:

    Hallo zäme

    Danke für die schönen Bilder!
    Ihr schwitzt und wir frieren!

    Für Conny:

    Ich habe das Buch “Der rote Seidenschal” gelesen.
    Es war sehr spannend!
    Ich habe noch weitere von Federica de Cesco gelesen.
    Mami meint, ich könnte auch noch etwas anderes machen!

    Ich wünsche euch weiterhin eine spannende Reise.
    Liebe Grüsse Lea

  4. David schreibt:

    ja hallo papamamajimmy und alle anderen auch, die mitlesen… bin grade in köln, eben angekommen… freut mich sehr zu hören, dass es mama gefällt, sonst könnte es ja noch heikel werden (ihr wisst, was ich meine) ;) und - schon den gletscher runtergerutscht? liebste grüsse d

  5. Alice schreibt:

    Mit dem Arbeitslehrerinnen- Patent des Kantons Zug, zogen wir 1953 (man rechne…) heimwärts. Gusty nach Wallgau bei Mittenwald, und ich nach Emmenbrücke. Gusty wollte bei ihrer Tante (Menzingerschwester) in Chile unterrichten.
    Wie so oft, kam es anders. Nach wenigen Jahren- machte sie mit Sepp die Hochzeitsreise in die Schweiz. Etwas später lernten Ingrid und Stefan Pfülb- Benedikt, Andreas und Hildegard kennen. Unsere Freundschaft blieb über alle Jahrzehnte bestehen. Wir haben uns immer wieder gegenseitig besucht. Schwabach bei Nürnberg war eine Reise wert.
    Ich danke meinen Lieben in Chile, dass ihr die Zeit genommen habt- in Villarrica- das Grab zu suchen- um Gusty und Familie eine grosse Freude zu bereiten!
    Ich wünsche den unternehmungslustigen Reisenden in Chile, sowie Gusty und Sepp mit Angehörigen- und allen Weblesern- eine frohe und gesegnete Weihnachtszeit und alles Liebe und Gute im neuen Jahr!
    Liebe Grüsse Alice

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