Und weiter gehts in Südamerika..

am 16. märz hiess es für mich abschied nehmen von arica, jedoch noch nicht von meinen freunden, denn sie begleiteten mich in den salar de uyuni. für mich war bolivien neuland und alle hatten mich gewarnt, dass es dort nicht so sei wie in chile, eben alles viel ärmer und einfacher. wieder andere haben gesagt, ich solle nicht gehen, weil ich sterben könnte. Nun, sterben kann man überall, so dachte ich mir und ging trotzdem :) der bus fuhr mit einer stunde verspätung los (was sehr ungewöhnlich ist) und nach 30 minuten fahrt hatte er schon die erste panne. ich wahr froh, dass ich nicht alleine war, so konnte ich darüber lachen. im salar de uyuni machten wir eine dreitägige tour durch das hochland und eben den salar de uyuni, den grössten salzsee der welt. das wetter hätte besser sein können, aber sah auch so schön aus.



in uyuni musste ich nachher definitiv abschied nehmen, weil meine zwei kollegen wieder zurück nach arica mussten. ich ging dann weiter nach san salvador de jujuy, argentinien. zum letzten mal sass ich in einem bolivianischen scheissbus ohne heizung und komfort. ich war froh, nach drei stunden grenzübertrittsformalitäten endlich aus diesem land draussen zu sein und in argentinien wieder in der zivilisation anzukommen. bolivien hat zwar schöne landschaften, aber sonst hat es noch nicht viel erreicht.
in argentinien besuchte ich dann die quebrada de humahuaca, die mit grotesken steinformationen und unglaublich vielen farben fasziniert. in der nähe besuchte ich noch einen anderen salar, der nicht so gross ist wie der von uyuni, aber auch sehr schön.
von jujuy aus durchquerte ich fast den ganzen kontinent, um nach misiones zu gelangen, den argentinischen urwald. dort besuchte ich zuerst die ruinen der jesuiten-missionsstationen, welche zum teil vom urwald überwachsen werden, zum teil von den bäumen befreit wurden. danach besuchte ich die iguazufälle von der argentinischen und von der brasilianischen seite. beide sind schön, aber sehr unterschiedlich. in argentinien, gibt es viel mehr wege durch den urwald, man kommt näher heran und es gibt mehr zu sehen. von der brasilianischen seite gibt es nicht viel zu sehen, aber das was man sieht lohnt sich wirklich (das foto ist von der brasilianischen seite).
ausser den wasserfällen gibt es tausende von schmetterlingen in allen farben und grössen, die es zu bestaunen gibt. ein richtiges paradies für botaniker und zoologen :)

von iguazu fuhr ich weiter in den süden nach buenos aires, wo ich im moment bin. scheint eine schöne stadt zu sein, aber richtig erkundet habe ich sie noch nicht.

1 Kommentar zu “Und weiter gehts in Südamerika..”

  1. Alice schreibt:

    Lieber Simon

    Wunderschöne Bilder hast du uns allen gesendet! Inzwischen hast du wieder weitere Erlebnisse erfahren in der fernen, weiten Welt… Ich denke, dass du Argentinien und Chile bald verlassen wirst- um nach “Norden” aufzubrechen. Ich wünsche dir eine gute Reise und ein schöner, sonniger Aufenthalt.
    Ich freue mich auf weitere Bilderberichte! Ich reise gerne mit dir…

    Simon, ich hatte Mühe- dir einen Kommentar zu senden- fehlte doch in meinem Kopf das Passwort… an dieser Stelle geht mein Dank an Benedikt.

    In lieber Verbundenheit verbleibe ich deine Groma.

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