De Willi hed fascht d’Schruube gmacht
Am letzten Wochenende stand auf dem ZK-Programm “Kulturanlass”. Rechtzeitig oder für einige recht zeitig ging es los Richtung Basel. Schnell fanden wir uns vor dem Münster wieder, wo uns ein Zeitzeuge aus dem 15. Jahrhundert mit seinem Gesellen, dem “eloquenten Lümmel”, mit seinen Nachforschungen über das Erdbeben und die Pest unterhielt. Bald konnten wir die farblich passenden Schirme wieder versorgen und wir genossen die Schifffahrt mit dem Basler Dybli auf dem Rhein. Andi und mir kam fast gleichzeitig in den Sinn, dass 1968 “Gotte” bei dieser Mirage-Skulptur ihren 60. Geburtstag feierte. Das war ihre 2. längste Reise in ihrem ganzen Leben. Bei einem Halt half Willi dem Kapitän tatkräftig beim Ablegen. Das konnte dieser gar nicht verstehen, denn er wollte das doch so gerne selber machen. So kam ich wenigstens zum Titel des Blogbeitrages
.


Dann war das Rathaus an der Reihe, reich geschmückt sowieso und dann noch mit Fahnen fast zum geschmacklichen Überfluss gebracht. Einige fast 50-jährige waren dann so müde, dass ein Nickerchen jenseits des abgebildeten Turmes angezeigt schien. Nach einem “colossalen”, echt römischen Nachtessen spendete Möwenpick vis-à -vis des nächtlich beleuchteten Rathauses noch eine verdiente Glacé.


Früh am späten Morgen ging es dann wieder hinunter ins Tal und hinauf zum Münster. Der Gottesdienst zog sich hin, Chor, Orgelspiel und Predigt waren aber Extraklasse. Im Chor (der Kirche - ich meine das Bauwerk) bemerkten wir ein modernes Gebilde, welches auch in Luzern in der Jesuitenkirche gestanden haben soll: Eine Ausstellung über den Brief von Niklaus v. Flüh an die Räte in Bern. Der Schöpfer der Ausstellung erklärte an der Dernière himself die Bedeutung dieser Ausstellung. Das hat uns dann ziemlich beeindruckt.

Am restlichen Nachmittag trämelten wir dann noch ins “mindere” Basel hinter die Roche-Zentrale. TinGuely bekam den Vorzug vor Vincent van Gogh. Das ist ein schöner Spinner - das wären wir doch manchmal auch gerne… Müde, aber mit vielen Erlebnissen gings dann nach Hause. Mark und Willi - herzlichen Dank für die Organisation dieses einmaligen Ausfluges.