Biken im Engadin

Am letzten Wochenende tobte sich der Biketreff Escholzmatt im Engadin aus. Mary und Märk bereiteten den Ausflug perfekt vor. Nach einer langen Reise trafen wir im Hotel Bär&Post in Zernez ein. Dort wirtet eine Entlebucherin zusammen mit ihrem Mann: Andrea Emmenegger [http://www.baer-post.ch/]. Wir übernachteten aber nicht in den schönen Zimmern auf der Vorderseite, sondern in den Massenschlägen auf der Rückseite ;-) . Am Morgen ging es dann nach einem üppigen Frühstück und einer Verschiebung nach Scuol los: 50 km und 1500 Höhenmeter. Vor allem letztere waren für mich genau das richtige (Achtung: Das ist etwas dick aufgetragen…). Wetter und Landschaft waren ausgezeichnet, und nach der langen, rasanten Abfahrt ging es zurück nach Zernez. (Man sollte immer mit einem Postauto rechnen - diese setzen das 3-Klanghorn nur ungern ein). Wir genossen das feine Nachtessen, einige genossen dann noch mehr.
 



Tour-Link für Google Earth
 
 
Am Sonntag fuhren wir mit den Autos um 08:30 los Richtung Ofenpass - Buffalora. Nach einem kurzen ruppigen Aufstieg konnte man die ganze Tour nur noch geniessen. Diese Route muss man sich merken. Sie führt über 2 Passe mit ca. 800 Hühenmetern hinüber nach Livigno am gleichnamigen See. Die 27 km bis nach Livigno sind einmalig schön. Einige wunderten sich im Restaurant am Lago di Livigno, dass man da mit Euro bezahlen könnte. Was - wir sind nicht mehr in der Schweiz?!
Nach einer scharfen “Gümmeli”-Fahrt entlang des Sees in 9 km langen Gallerien wurde die Fahrt auf der Staumauer dann kurz gestoppt, weil der Tunnel zurück zur Ofenpassstrasse nicht mehr mit Velos befahren werden darf. Gut - die wussten nicht, wie schnell wir bergab fahren können. Nach einiger Zeit konnten wir die Velos verladen und mit einem VW den Tunnel durchqueren. Noch schnell die Autos auf dem Pass holen, die Velos aufladen und zurück nach Hause. Dort gibt es nur eine Lehre: Kommt eine lange Baustelle auf der N3, dann nimmst du die Überholspur. Sonst ja nicht ärgern. Müde kehrten wir am Abend spät nach Hause zurück - gewiss - ein aussergewühnliches Wochenede erlebt zu haben. Mary und Märk: Vielen Dank für die Organisation.
 
 



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