Vesteralen und Lofoten
Ein Beitrag zum Themengebiet Eden, geschrieben am 30. July 2011 von BenediktMit allen Reisemitgliedern an Bord geht es nun auf die Inseln im Nordwesten Norwegens: Senja, die Vesteralen und schliesslich auf die für ihre einzigartige Landschaft so berühmten Lofoten. Dass es da kein Internet gibt, ahnten wir nicht. Deshalb dauerte es einige Tage, bis wir uns nun wieder melden.



Simon braucht hin und wieder ein Opfer, um seine viele Energie loszuwerden. Conny eignet sich da aus verschiedenen Gründen besser als ich. Der eine Grund ist mein verletztes Knie, ein weiterer mein Gewicht, und dann ist da noch der Spassfaktor…



Nachts um 1.30h ist es immer noch hell. Nebel liegt über dem Fjord. Am Morgen ist der Himmel wieder bedeckt. Immerhin: es regnet nicht …


Eine echte Nordländerin hat uns zu einem echten Postkartensujet verholfen. Nur die Sonne fehlte.
Hier wird Kabeljau getrocknet und dann bis nach Italien und Spanien verkauft. Die Köpfe werden nach Afrika verschifft. Das Gewicht verkleinert sich bei der Trocknung um den Faktor 6. Wenn die Zeit kommt, den Fisch zu essen, wird er während 6 Tagen immer wieder in frisches Wasser gelegt, bis das Salz auf ein erträgliches Mass reduziert ist. In den Läden kann man getrocknete Fischchips kaufen. Es scheint Menschen zu geben, die dies lieben.

Wer sind wohl diese beiden freundlichen Radfahrer, die wir getroffen haben? Stefan und Monika haben sich entschlossen, auch auf die Lofoten zu fahren. In Reine haben wir uns dank SMS verabredet, in einem gemütlichen Kaffee feine norwegische “Süssli” (Originalton Anna) gegessen und anschliessend eine kleine gemeinsame Wanderung unternommen. Ziel: siehe Postkartensujet weiter oben.

Bis jetzt hatten wir vier Mal einen halben Tag lang einen blauen Himmel. Diese Statistik würden wir gerne noch etwas aufbessern. Dazu wir haben ja noch ein paar Tage Zeit.






































