Biken im Engadin

Ein Beitrag zum Themengebiet Eden, geschrieben am 5. October 2009 von Benedikt

Am letzten Wochenende tobte sich der Biketreff Escholzmatt im Engadin aus. Mary und Märk bereiteten den Ausflug perfekt vor. Nach einer langen Reise trafen wir im Hotel Bär&Post in Zernez ein. Dort wirtet eine Entlebucherin zusammen mit ihrem Mann: Andrea Emmenegger [http://www.baer-post.ch/]. Wir übernachteten aber nicht in den schönen Zimmern auf der Vorderseite, sondern in den Massenschlägen auf der Rückseite ;-) . Am Morgen ging es dann nach einem üppigen Frühstück und einer Verschiebung nach Scuol los: 50 km und 1500 Höhenmeter. Vor allem letztere waren für mich genau das richtige (Achtung: Das ist etwas dick aufgetragen…). Wetter und Landschaft waren ausgezeichnet, und nach der langen, rasanten Abfahrt ging es zurück nach Zernez. (Man sollte immer mit einem Postauto rechnen - diese setzen das 3-Klanghorn nur ungern ein). Wir genossen das feine Nachtessen, einige genossen dann noch mehr.
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Malins Taufe

Ein Beitrag zum Themengebiet Eden, geschrieben am 28. September 2009 von Benedikt

Es ist speziell, wenn der Täufling selber in die Kirche marschiert. Das hat Malin am letzten Sonntag vorgemacht. Der Pfarrer musste 2 Mal schauen, ob da nicht noch ein kleineres Kind/Baby irgendwo in der ersten Reihe verborgen ist. Dann hat er sich aber rasch auf die Situation eingestellt. Überhaupt war er sehr flexibel und liess sich von der grossen Kinderschar der beiden Taufgesellschaften nicht beeindrucken, selbst als die Hälfte davon mit brennenden Taufkerzen im Altarbereich herumwanderten.


Es war eine entspannte Feier mit einem schön bespielten Saxophon und einem ganz kleinen süssen Kinderchor. Dafür gab es auf dem Schwendelberg ein feines Essen und viel Zeit auf den Spielgeräten.

De Willi hed fascht d’Schruube gmacht

Ein Beitrag zum Themengebiet Eden, geschrieben am 21. September 2009 von Benedikt

Am letzten Wochenende stand auf dem ZK-Programm “Kulturanlass”. Rechtzeitig oder für einige recht zeitig ging es los Richtung Basel. Schnell fanden wir uns vor dem Münster wieder, wo uns ein Zeitzeuge aus dem 15. Jahrhundert mit seinem Gesellen, dem “eloquenten Lümmel”, mit seinen Nachforschungen über das Erdbeben und die Pest unterhielt. Bald konnten wir die farblich passenden Schirme wieder versorgen und wir genossen die Schifffahrt mit dem Basler Dybli auf dem Rhein. Andi und mir kam fast gleichzeitig in den Sinn, dass 1968 “Gotte” bei dieser Mirage-Skulptur ihren 60. Geburtstag feierte. Das war ihre 2. längste Reise in ihrem ganzen Leben. Bei einem Halt half Willi dem Kapitän tatkräftig beim Ablegen. Das konnte dieser gar nicht verstehen, denn er wollte das doch so gerne selber machen. So kam ich wenigstens zum Titel des Blogbeitrages ;-) .


Dann war das Rathaus an der Reihe, reich geschmückt sowieso und dann noch mit Fahnen fast zum geschmacklichen Überfluss gebracht. Einige fast 50-jährige waren dann so müde, dass ein Nickerchen jenseits des abgebildeten Turmes angezeigt schien. Nach einem “colossalen”, echt römischen Nachtessen spendete Möwenpick vis-à-vis des nächtlich beleuchteten Rathauses noch eine verdiente Glacé.
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Trockenmauern

Ein Beitrag zum Themengebiet Eden, geschrieben am 13. September 2009 von Benedikt

Wir haben ja hinter dem Haus einen neuen Rasen. Eigentlich wollte ich da gegen die Strasse eine Trockenmauer bauen. Das wurde nicht gleich bewilligt. Jetzt haben wir in Brunnen einen Garten gesehen, welcher auch Trockenmauern enthält. So hat mich Conny an einen Kurs angemeldet, wo man lernt, Trockenmauern zu erstellen. Das war gestern. Jetzt weiss ich, wie man Mauern baut, jetzt müssen wir nur noch wissen, woher wir das Material bekommen. Das ist nämlich der schwierigste Teil der Arbeit. Der Rest ist dann nur noch mühsam ;-) .

Es ist aber schon erstaunlich, wie lange es braucht, 4 Quadratmeter sichtbare Mauerfläche zu erstellen. Wir haben mit 6 Personen dafür ungefähr 5 Stunden gebraucht.

Kulturmühle

Ein Beitrag zum Themengebiet Eden, geschrieben am 7. September 2009 von Benedikt

Gestern wurden wir zu einer Fahrt ins Blaue eingeladen. Wir hatten keine Ahnung, wohin es gehen sollte (mit Ausnahme von einer Person, welche einen “tödlichen” Instinkt hat, gleich herauszufinden, was da geheimnisvolles im Busch ist). Sowohl das Wetter als auch Kulturmühle Hunziken waren (herbst)goldig. (http://www.muehlehunziken.ch/). Wie die Homepage, so das Haus und der Garten. Erst dachte ich, wir sind bei einem Kollegen von Tinguely gelandet. Erst langsam dämmerte mir, um was es sich bei diesem Haus handelt. Ich bin halt ein Kulturbanause. Was man hier alles finden kann - unglaublich.
Vor allem Bänz Friedli hat mir dann aber sehr gut gefallen, aber auch Aeschbachers Schyzerörgeli wurden vom Meister unglaublich virtuos bespielt.




David hätte wohl auf den Wänden im letzten Bild einige der Korriphäen gekannt, einige sicher sogar persönlich.

Herbst(bike)touren

Ein Beitrag zum Themengebiet Eden, geschrieben am 6. September 2009 von Benedikt

Jetzt ist sie wieder da, die Zeit mit den schönen warmen Herbsttagen. (Insider wissen, dass wenn die Bise geht, es dann im Entlebuch schon sehr kühl ist).

Die Tour von Samstag führte von Escholzmatt über Marbach, Marbachegg, Bumbach, Schangnau wieder zurück nach Escholzmatt, die heutige Tour ging via Kröschenbrunnen hinauf zur Geissholle (Erika) und via Schärlig zurück nach Escholzmatt. Der Header stammt von der ersten Tour, die übrigen Bilder von der zweiten.

25 Jahre verheiratet

Ein Beitrag zum Themengebiet Eden, geschrieben am 1. September 2009 von Benedikt

Wie sagte ein Gast der Hochzeitsgesellschaft: “Vor 25 Jahren spielten wir Fussball.” Vielleicht errinnern sich auch einige andere Personen daran. Oder sogar an die Hochzeitsfeier. Es war ein schöner Spätsommertag in Beromünster. Nach 25 Jahren hat nun die Wetterfee empfohlen, die Sonnenuntergangsschiffahrt auf dem 31.8. vorzuverlegen. Das war genau richtig. So konnte Conny dann am Hochzeitstag den Rasen mähen ;-) .
 
 
 
 

Astridi

Ein Beitrag zum Themengebiet Eden, geschrieben am 16. July 2009 von Benedikt

Wir machen Ferien im Entlebuch. Im Ferienhaus gibt es eine recht gute Infrastruktur und in der Umgebung einige Biketouren, welche wir noch nicht gemacht haben: Die Köhler(tor)t(o)ur und die Route rund um den Fürstein. Zum Glück ist das Wetter manchmal schlecht (den Smily lasse ich da mal weg). So kann ich mich zwischen den Touren etwas erholen.
Vielleicht ist bei den Fotos etwas aufgefallen: eine neue Camera ist da. Eine Canon IXUS 110 IS. Sie kann HD-ready-Videos aufzeichnen und daneben auch Fotos machen. Sie hat einen riesigen Vorteil gegenüber der Spiegelreflex: Sie ist viel leichter…
Zur Tour. Mit dem Aufo auf das Stäldili, dann 400 Höhenmeter hinauf zur Wasserfallenegg, davon die letzten 50 m auf einem Wanderweg, hinunter über eine (Feucht)wiese und einer ausgebauten Armeestrasse zur Glaubenbergstrasse, hinauf auf den Glaubenberg und weiter auf den Schiessplatz. Bei der Schnabelhütte hat der Schlauch wohl aus Respekt vor der Schiesswache die Luft verloren.
 
Diese Hütte kennen wohl einige ganz genau. Nach dem Beheben der Panne hinauf zur Seewenegg (mit einer weiteren Panne) und hinunter zum Stäldili.
Ach ja, wieso dieser Titel. Auf einer Alp rannte plötzlich das Dupplikat von Hausi, alias Assi, alias Astridi auf mich zu. 11 Wochen alt und total verspielt. Der Gipfel: Der Hund heisst tatsächlich Astrid. Das gibt es doch nicht - oder doch!?